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Naturmaterialien im Schlafzimmer: Was Naturlatex, Schurwolle & Co. auszeichnet

Naturmaterialien im Schlafzimmer können das Schlafgefühl auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Wer nachts schwitzt, friert, morgens verspannt aufwacht oder sich unter der Bettdecke unwohl fühlt, denkt oft zuerst an Matratzenhärte und Raumtemperatur, dabei spielen auch die Materialien eine Rolle.

Entscheidend ist dabei nicht, ob ein Material einfach nur „natürlich“ ist. Wichtig ist, welche Eigenschaften es im Schlafumfeld erfüllt und ob es zu den persönlichen Schlafbedürfnissen passt.

„Ich würde niemandem zu einem Schlafprodukt raten, nur weil Natur daraufsteht. Eine Naturlatexmatratze muss zum Körper passen, eine Bettdecke zum Wärmeempfinden und auch verschiedene Materialien müssen sinnvoll zusammenspielen“, erklärt Schlafcoach Heinz Eisner.

Genau deshalb lohnt sich ein genauerer Blick darauf, was unterschiedliche Naturmaterialien beim Schlafen tatsächlich leisten können.

Was Naturmaterialien im Schlafumfeld leisten können

Die verwendeten Materialien im Schlafumfeld spielen eine große Rolle für Schlafklima und Schlafkomfort. Denn während wir schlafen, geben wir Wärme und Feuchtigkeit an unsere unmittelbare Umgebung ab. Matratze, Auflage, Kissen, Bettdecke und Bettwäsche beeinflussen mit, wie sich das Klima rund um den Körper anfühlt.

Unterschiedliche Materialien übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Manche sind besonders elastisch, andere können Feuchtigkeit gut aufnehmen, Wärme speichern oder sich angenehm an den Körper anschmiegen.

Für Schlafcoach Heinz Eisner und sein Team ist deshalb nicht die Frage entscheidend, welches Material „das beste“ ist, sondern welches Material an welcher Stelle sinnvoll eingesetzt wird.

Wenn es ums Liegen geht: Was Naturlatex auszeichnet

Bei einer Matratze steht vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Wie gut kann sie den Körper aufnehmen und gleichzeitig dort unterstützen, wo Unterstützung notwendig ist?

Naturlatex wird aus dem Milchsaft des Kautschukbaums gewonnen und zeichnet sich durch eine hohe Elastizität aus. Das Material kann unter Belastung nachgeben und anschließend wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehren. Genau diese Eigenschaft macht Naturlatex für Matratzen und Schlafsysteme interessant.

Ein breiter Schulterbereich soll beispielsweise ausreichend einsinken können, während andere Körperzonen stabilisiert werden müssen. Wie gut das funktioniert, hängt allerdings nicht alleine vom Material ab. Folgende Aspekte spielen ebenfalls eine große Rolle.

  • Festigkeit
  • Matratzenaufbau
  • Schlafposition
  • Körpergewicht und -proportionen

Schlafcoach-Tipp von Heinz Eisner: „Eine hochwertige Naturlatexmatratze kann ausgezeichnet sein, und trotzdem nicht zum jeweiligen Menschen passen. Deshalb analysieren wir in unserer Schlafberatung zuerst den Körper und die Liegesituation und erst danach das konkrete Produkt.“

Wenn Wärme und Feuchtigkeit zum Thema werden

„Mir ist nachts ständig zu warm.“
„Ich friere im Bett schnell.“
„Ich schwitze, obwohl das Schlafzimmer eigentlich kühl ist.“

Solche Aussagen hören wir in unserer Schlafberatung regelmäßig. Dabei liegt die Ursache nicht immer nur an der Raumtemperatur oder daran, wie dick eine Bettdecke ist. Auch der Umgang eines Materials mit Wärme und Feuchtigkeit beeinflusst, wie angenehm sich ein Schlafprodukt anfühlt.

Hier kommen vor allem Naturmaterialien wie Schurwolle, Hanf und Kamelflaumhaar ins Spiel.

Schurwolle: Feuchtigkeit aufnehmen und Wärme halten

Schurwolle kann Wasserdampf aufnehmen und wieder an die Umgebung abgeben. Gleichzeitig besitzt sie gute wärmeisolierende Eigenschaften. Deshalb findet man Schurwolle häufig in Bettdecken, Matratzenauflagen und anderen Bettwaren.

Gerade diese Kombination ist interessant: Eine Bettdecke soll wärmen, aber nicht automatisch dafür sorgen, dass sich darunter Hitze oder ein unangenehm feuchtes Gefühl entwickelt. Welche Ausführung passt, hängt trotzdem vom persönlichen Wärmeempfinden ab.

„Manche Menschen brauchen eine deutlich wärmere Decke als andere. Deshalb reicht es nicht, einfach zu sagen: Schurwolle ist gut. Wir müssen immer fragen: Für wen, für welche Raumtemperatur und für welches Wärmeempfinden?“, erklärt Heinz Eisner.

Hanf: interessante Pflanzenfaser fürs Schlafumfeld

Hanf kann Feuchtigkeit aufnehmen und wird deshalb unter anderem in Matratzen, Bezügen und anderen textilen Komponenten eingesetzt. In Kombination mit anderen Materialien kann Hanf dazu beitragen, Feuchtigkeit vom Körper aufzunehmen und innerhalb des Materialaufbaus weiterzugeben.

Für den Schlafkomfort ist deshalb weniger entscheidend, dass Hanf überhaupt enthalten ist. Wichtig ist, an welcher Stelle er eingesetzt wird und wie er mit den übrigen Materialien zusammenspielt. In einer Matratze kann Hanf beispielsweise als textile Schicht zwischen anderen Materialien eingesetzt werden und dort das Feuchtigkeitsmanagement ergänzen.

Kamelflaumhaar: Wärme ohne besonders schwere Decke

Kamelflaumhaar wird vor allem als Füllmaterial für hochwertige Bettdecken eingesetzt. Seine Stärke liegt insbesondere in der Wärmeisolierung. Dadurch kann eine Bettdecke angenehm wärmen, ohne besonders schwer sein zu müssen.

Das ist vor allem für Menschen interessant, die gerne warm schlafen, aber schwere Bettdecken als unangenehm empfinden. Auch hier entscheidet die Abstimmung: Füllmenge, Verarbeitung und persönliches Wärmeempfinden bestimmen, welche Decke tatsächlich passt.

TENCEL™: Warum auch eine technisch hergestellte Faser sinnvoll sein kann

Nicht jedes Material im natürlichen Schlafumfeld muss eine klassische Naturfaser sein. Ein gutes Beispiel dafür ist TENCEL™. Die Faser basiert auf Cellulose pflanzlichen Ursprungs, wird aber technisch hergestellt. Fachlich handelt es sich deshalb um eine regenerierte Cellulosefaser und nicht um eine klassische Naturfaser wie Schurwolle oder Hanf.

TENCEL™ ist vor allem wegen seines Feuchtigkeitsmanagements und seiner weichen Haptik interessant. Deshalb findet man die Faser beispielsweise in Matratzenbezügen oder Bettwaren.

Für Heinz Eisner zeigt das einen wichtigen Punkt: „Für mich ist nicht entscheidend, ob ein Material natürlich oder technisch hergestellt ist. Entscheidend ist, was es im Bett tatsächlich leistet und ob es zum Menschen passt.“

Massivholz: Naturmaterial für Bett und Schlafzimmer

Während Naturlatex, Wolle oder Hanf direkt im Schlafsystem wirken, übernimmt Massivholz eine andere Rolle. Ein Massivholzbett steht nicht in direktem Kontakt mit dem Körper wie eine Matratze oder Bettdecke. Trotzdem prägt Holz das Materialgefühl und die Gestaltung des Schlafzimmers wesentlich.

Holz besitzt außerdem hygroskopische Eigenschaften. Es kann abhängig von den Umgebungsbedingungen Feuchtigkeit aufnehmen und später wieder abgeben. Wie stark dieser Effekt das gesamte Raumklima beeinflusst, hängt allerdings von Faktoren wie Holzfläche, Oberflächenbehandlung und Raumsituation ab.

Was Massivholz unabhängig davon auszeichnet, sind seine natürliche Haptik, die individuelle Maserung und die Möglichkeit, stabile und langlebige Bettgestelle daraus zu fertigen. Im Schlaf[t]raum Graz können Sie verschiedene Massivholzbetten direkt erleben und miteinander vergleichen.

Warum die richtige Kombination wichtiger ist als möglichst viel „Natur“

Matratze aus Naturlatex, Auflage aus Schurwolle, Hanf im Bezug, Holz beim Bettgestell: Muss ein möglichst natürliches Schlafumfeld also aus möglichst vielen Naturmaterialien bestehen? Nein.

Genau hier beginnt für Heinz Eisner gute Schlafberatung: Ein Schlafprodukt wird nicht automatisch besser, nur weil möglichst viele Naturmaterialien darin verarbeitet wurden. Entscheidend ist, ob die einzelnen Materialien eine sinnvolle Aufgabe erfüllen und gemeinsam zu den Bedürfnissen des jeweiligen Menschen passen.

Dabei spielen unter anderem folgende Punkte eine Rolle:

  • Körperbau und Körpergewicht
  • bevorzugte Schlafposition
  • Druckentlastung und Unterstützung
  • persönliches Wärmeempfinden
  • nächtliches Schwitzen
  • Schlafzimmertemperatur
  • Kissen und Bettdecke
  • Aufbau des gesamten Schlafsystems

„Ein isolierter Blick auf einzelne Materialien bringt wenig. In unserer Schlafberatung betrachten wir deshalb immer das gesamte Schlafumfeld. Erst dann lässt sich entscheiden, welche Kombination wirklich sinnvoll ist“, erklärt Heinz Eisner.

Naturmaterialien bei Dormiente: ein Beispiel für das Zusammenspiel

Ein Beispiel dafür, wie verschiedene Naturmaterialien sinnvoll kombiniert werden können, sind die Schlafprodukte von Dormiente. Je nach Produkt kommen unter anderem Naturlatex, Bio-Baumwolle, Hanf und Schurwolle zum Einsatz – von Matratzen und Schlafsystemen über Kissen und Bettwaren bis hin zu Holzbetten.

Entscheidend bleibt auch hier die individuelle Auswahl. Nicht jedes Dormiente-Produkt passt automatisch zu jedem Menschen. Deshalb verbindet der Schlaf[t]raum Graz die Produktauswahl mit einer persönlichen Schlafberatung.

Noch bis Ende August 2026 erhalten Sie im Rahmen der Dormiente Sommeraktion 10 % Rabatt auf Dormiente Naturbettwaren, Schlafsysteme, Holzbetten und Kissen.

Welche Naturmaterialien passen zu meinem Schlaf?

Wer sein Schlafumfeld optimieren möchte, sollte nicht mit der Frage beginnen: „Welche Naturmaterialien im Schlafzimmer sind die besten?“

Hilfreicher sind Fragen wie:

  • Frieren oder schwitzen Sie nachts häufig?
  • Fühlt sich Ihre Bettdecke zu schwer oder zu warm an?
  • Wachen Sie verspannt auf?
  • Sinkt Ihre Schulter in Seitenlage ausreichend ein?
  • Fühlen Sie sich auf Ihrer Matratze gut unterstützt?

Aus diesen Beobachtungen lässt sich wesentlich besser ableiten, welche Materialien und welcher Aufbau sinnvoll sein können. Im Schlaf[t]raum Graz betrachtet Schlafcoach Heinz Eisner deshalb Matratze, Schlafsystem, Kissen und Bettwaren gemeinsam und stimmt die einzelnen Komponenten auf Körperbau, Schlafposition und persönliche Bedürfnisse ab.

Für uns ist klar: Nachhaltig guter Schlaf entsteht nicht dadurch, dass möglichst viel „Natur“ im Bett steckt. Er entsteht dann, wenn Materialien, Schlafsystem und Mensch zusammenpassen.

Naturmaterialien selbst kennenlernen

Wie elastisch sich Naturlatex anfühlt, welchen Unterschied verschiedene Bettdecken machen oder wie ein Massivholzbett wirkt, lässt sich nur begrenzt beschreiben. Deshalb lohnt es sich, unterschiedliche Materialien und Schlafprodukte selbst auszuprobieren.

Im Schlaf[t]raum Graz können Sie verschiedene Naturmaterialien direkt vergleichen und gemeinsam mit Heinz Eisner und seinem Team herausfinden, welche Lösungen zu Ihrem persönlichen Schlafempfinden passen.

Häufige Fragen zu Naturmaterialien im Schlafzimmer

Welche Naturmaterialien eignen sich für das Schlafzimmer?

Je nach Einsatzbereich kommen beispielsweise Naturlatex, Schurwolle, Hanf, Baumwolle, Kamelflaumhaar und Massivholz infrage. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und werden deshalb unter anderem für Matratzen, Bettwaren, Bezüge oder Bettgestelle eingesetzt.

Welche Vorteile hat Naturlatex bei Matratzen?

Naturlatex ist elastisch und kann unter Belastung nachgeben. Dadurch lässt sich das Material für Matratzen einsetzen, die den Körper aufnehmen und gleichzeitig unterstützen sollen. Ob eine Naturlatexmatratze tatsächlich passt, hängt jedoch auch von Festigkeit, Aufbau, Körperbau und Schlafposition ab.

Welche Naturmaterialien sind interessant, wenn ich nachts stark schwitze?

Materialien wie Schurwolle oder Hanf können Feuchtigkeit aufnehmen. Ob sie im konkreten Fall sinnvoll sind, hängt jedoch vom gesamten Schlafsystem, der Bettdecke, der Bettwäsche, der Raumtemperatur und dem persönlichen Wärmeempfinden ab. Diese Faktoren prüfen wir im Rahmen einer Schlafberatung im Schlaf[t]raum Graz.

Welche Naturmaterialien eignen sich, wenn ich nachts schnell friere?

Wenn Sie nachts schnell frieren, können vor allem Schurwolle und Kamelflaumhaar interessant sein. Beide Materialien besitzen gute wärmeisolierende Eigenschaften und werden deshalb häufig für Bettdecken und Auflagen eingesetzt. Welche Ausführung tatsächlich passt, hängt aber von Ihrem persönlichen Wärmeempfinden, der Schlafzimmertemperatur und der Füllmenge der Bettdecke ab. Besonders Kamelflaumhaar ist interessant, wenn Sie eine wärmende, aber nicht besonders schwere Decke bevorzugen.

Für welche Dormiente Produkte gilt der Rabatt?

Schurwolle kann Wasserdampf aufnehmen und besitzt gleichzeitig wärmeisolierende Eigenschaften. Deshalb wird sie häufig für Bettdecken und Auflagen eingesetzt, bei denen Wärme- und Feuchtigkeitsmanagement eine wichtige Rolle spielen.

Ist TENCEL™ eine Naturfaser?

Nein, nicht im klassischen Sinn. TENCEL™ basiert auf Cellulose pflanzlichen Ursprungs, die technisch zu einer Faser verarbeitet wird. Fachlich handelt es sich um eine regenerierte Cellulosefaser.

Sind Naturmaterialien grundsätzlich besser als synthetische Materialien?

Nein. Entscheidend ist, welche Eigenschaften ein Material besitzt, welche Aufgabe es im Schlafprodukt übernimmt und wie gut das gesamte Produkt zu den persönlichen Schlafbedürfnissen passt.

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